Presseberichte

EU - Kommission bestätigt den 1. Februar

Die Europäische Kommission stellt in ihrer Pressemitteilung vom 9. Januar 2014 klar, dass sich mit ihrem Vorschlag das  SEPA-Migrationsenddatum nicht ändert, sondern dass eine zusätzliche straffreie Übergangsfrist von sechs Monaten gewährt wird. Während dieser Zeit können auch Zahlungen akzeptiert werden, die noch nicht SEPA-konform sind.
In der Praxis bedeutet dies, dass weiterhin der 1. Februar 2014 das Enddatum ist, aber Zahlungen in den nationalen Formaten noch bis zum 1. August 2014 akzeptiert werden können. Diese Übergangszeit wird nicht über den 1. August 2014 verlängert werden.

Kunden, Banken und Zahlungsinstitute erhalten dadurch die Möglichkeit, heute noch problembehaftete Prozesse während dieser Stabilisierungsphase mit der notwendigen Sorgfalt und ohne Hektik zu bereinigen. Für diesen Zeitraum kann die Verarbeitung von Zahlungen vereinbart werden, die noch nicht dem SEPA-Standard entsprechen.

Die Kommission fordert die Mitgesetzgeber auf, diesem Vorschlag so schnell wie möglich zu folgen, um für alle Akteure die notwendige Rechtssicherheit zu schaffen.
Weiterhin fordert die Kommission die Mitgliedsländer auf, sicherzustellen, dass Banken und Zahlungsdienstleister für die Parallelverarbeitung von nationalen Formaten und SEPA-Zahlungen nicht bestraft werden.
Aus diesem Grund wird die Regelung auch rückwirkend zum 1. Februar 2014 gültig sein, sollte der Vorschlag erst nach dem 1. Februar 2014 vom Europäischen Parlament und den Teilnehmerländern verabschiedet werden.

Armin Gerhardt, CEO der EFiS EDI Finance Service AG:
„Dieser Vorschlag der Europäischen Kommission ist ein wichtiger Schritt SEPA nicht als Spielwiese den Populisten zu überlassen. Die Klarstellung über die rückwirkende Gültigkeit ab 1. Februar 2014 schafft für alle am Zahlungsverkehr Beteiligten Rechtssicherheit und verhindert damit die befürchtete Abmahnungswelle im Zuge der SEPA Einführung. Die zum 31. Januar 2014 gekündigten bzw. geänderten Verträge zwischen Kunden und Banken haben aus unserer Sicht weiterhin Gültigkeit“